Unser Veranstaltungskalender Dezember ist prall gefüllt mit den verschiedensten Weihnachtsmärkten in den einzelnen Stadtteilen; mit Konzerten in Kirchen und Schulen; mit speziellen Angeboten für unsere Kinder, Schüler und Senioren.  Frank Schöbel und Band kommen nach Jessen; Michael Hirte und Band; Matthias Wacker und seine Musiker sind wie immer in Kleindröben usw.
Wir denken, für Jeden ist etwas dabei und Sie dürfen sich einfangen lassen vom weihnachtlichen Flair.

Der Regionalverein wünscht allen Jessner`n, seinen Besuchern und Gästen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.
Kommen Sie auch gut in das Neue Jahr, denn im Januar 2018 hören Sie wieder von uns.

Herzlichst Ihr Regionalverein aus dem Rathaus in Jessen.



Falls Sie nach einem langen Arbeitstag etwas zum „Schmunzeln“ brauchen:
Hier wieder eine kleine Geschichte aus unserem Büchlein „Sagen und Geschichten aus dem Jessener Land“.

 

Der Kowellt

Tagelang schon trieb sich ein kleiner Hund in der Gemeinde Mügeln herum. Niemand wusste, wem er gehören könnte und woher er kam .Womöglich hatte ihn einer nach Mügeln gebracht und ausgesetzt. Wenn es auch ein niedlicher kleiner Kerl war, so wollte ihn keiner haben.
„Er kann einem ja leid tun, was aber, wenn sein treuer Blick täuscht“ und ähnlich war die Meinung. Er könne am Ende gar ein Kowellt sein, weiß man da, ob es ein guter oder böser ist,
wäre er gut, warum ist er dann von seiner Herrschaft weg? Nimmt einer so etwas auf, wird man es sehr schwer wieder los. Also musste er zusehen, wo er was Fressbares fand, wenn möglich, huschte er auf einen Hof und stahl sich etwas
 Jüngst war nun von weither eine Frau und ein Mann in den Ort zugezogen, sie wussten nichts von Kowellten usw. Obwohl beide schon etliche Jahre verheiratet waren, fehlten zu ihrem Glück der Kindersegen, dieser wollte scheinbar nicht kommen. Um nicht so einsam zu sein, nahmen sie den Hund in ihr Haus. Die Leute tuschelten: „Na, wenn das man gut geht.“ Anscheinend hatten sie aber eine guten Kowellt aufgenommen. Es war knapp ein Jahr vergangen, der Winter kündigte sich an, im allgemeinen waren die Klapperstörche schon fortgezogen, da brachte doch noch einer den Leutchen ein Kindchen. Nach langem Hoffen war nun das Glück bei ihnen eingekehrt. Nun wussten die Alten, dass sie den guten Kowellt verstoßen hatten.

(Quelle: Fr. Waesch, Mügeln, 1976)



Mit herzlichen Grüßen zum Dezember 2017

Ihr Regionalverein