Die Natur ist also bereit für Ausflüge, Wanderungen oder Radtouren. Und wo kann man diese besonders gut erleben? Zum Beispiel bei uns, und meinen dabei unser Jessener Land!

Eingeleitet wurde der neue Monat mit diversen Maifeuern. Eine gute alte Tradition, die das Zusammengehörigkeitsgefühl nur fördern kann.
Zum 1. Mai gehört seit Jahren das Spargelfest in Seyda. Das heimische Gemüse zieht Jahr für Jahr mehr Besucher an und bis Mitte Juni ist es  an vielen Ständen und Einrichtungen käuflich zu erwerben.

Für den Männertag sind gewiß alle Vorbereitungen getroffen, einschließlich der Bestellung für gutes Wetter. In Jessen trifft man sich im Schützenhaus bei Blasmusik der Seydaer und DJ. Das Weingut Hanke lädt ein zum „Weinausschank zum Himmelfahrtstag“.

Vom 10. - 13.05.2018 werden wieder vermehrt Oldtimer in Jessen zu sehen und zu hören sein. Die „Alt-Ford-Freunde“ e.V. sind im Autohaus Gottwald zum Jahrestreffen geladen.
Am Samstag, den 02.05.2018, ist ein Treffen auf dem Marktplatz geplant und anschließend erfolgt die 2.Ausfahrt.

Tierliebhaber kommen auch auf ihre Kosten:

12.05.18  - Vieh-u. Bauernmarkt in Zwuschen
20.05.18  - 12. Klossaer Pferdemarkt

Wußten Sie, daß es in der Nähe von Stolzenhain bis zur Wende ein Atomwaffenlager gab?
Herr Dr. Helling und viele Mitstreiter haben Recherchen betrieben und ein äußerst interessantes Buch herausgegeben. Die Präsentation darüber erfolgt am 22.05.2018 im Schützenhaus.

Nun, alle einzelnen Veranstaltungen können wir hier nicht aufzählen – dafür nutzen Sie bitte unseren Veranstaltungsplan.

Aber 2 Termine liegen uns am Herzen. Vergessen Sie nicht den „Muttertag“, am 13.05.2018!

Am 25.05.2018 ist der „Tag der Nachbarn“. Vielleicht einmal wert, darüber nachzudenken!

In diesem Sinne, einen schönen Mai und herzliche Grüße aus dem Rathaus

Ihr Regionalverein in Jessen



                                                                                                                                                Aus unserem Büchlein „Sagen und Geschichten aus dem Jessener Land“

Hier wieder eine kleine Geschichte:


Die Art der Riesen

Auf den Burgen von Battin, Zwiesiko (Gerbisbach) und Plossig wohnten einstmals Riesen. Diese besaßen nur eine Axt. Das Eisen war noch ein sehr seltener Werkstoff. Um diese Axt bei Bedarf zur Hand zu haben, machten es sich die Riesen sehr leicht, indem die Nachbarn sich die Axt gegenseitig zuwarfen. Dass wir unter den Riesen einstmalig Ritter, unter der zugeworfenen Axt eine Verständigung in Notzeiten zu verstehen haben, dass also ein Schutzbedürfnis bestand, dürfte selbstverständlich sein. Vielleicht wurden von der belagerten Burg Zeichen gegeben, und die Nachbarn kamen zu Hilfe.

(Erzählt von Erich Letz, Gerbisbach, um 1975